„Fußball mal anders“
„Fußball mal anders“

„Fußball mal anders“

„Fußball mal anders“! Als ich von meiner Runde wieder zurück gekommen bin, sah ich ein Plakat einer großen Tankstellenkette mit dem Slogan „Fußball mal anders“. Darauf waren Brötchen mit Mustern von Fußbällen abgebildet. Dieser Slogan inspirierte mich über meine Wahrnehmung zu schreiben, welche ich bei meiner Spazierrunde hatte.

Auch wenn die Wahrnehmungen dank einer Dankbarkeitsimagination ausgelöst wurden sind, soll es hier um die Frage gehen, ist das, was ich in meinem Leben oft mache und wiederhole, nicht immer dasselbe und somit vielleicht auch langweilig? Sollte ich statt der wiederkehrenden Tätigkeit lieber mal was anderes machen? Und dabei rede ich nicht von regelmäßigen Trainings, wobei die daraus resultierenden Erkenntnisse auch im Training Anwendung finden dürfte. Also los geht’s:

In meiner Nähe gibt es ein beschauliches, nicht allzu großes,  Naturschutzgebiet. Da ich es relativ schnell erreichen kann, ist das Gebiet Ziel meine fast schon täglichen Spaziergänge. Im Prinzip läuft man dort um ein kleines  Sumpfgebiet, was  zur Zeit sehr  Grün ist, aber das Grass  momentan von einer  Schafsherde gekürzt wird. Ich schaue mir die Schafe gerne an und sehe, wie die Vögel zwischen und auf den Schafen herumspringen, während der Schäferhund wachsam seine Kreise zieht. Es gibt dort auch einen kleinen Hügel, auf den ich jedes mal drauf gehe, womit ich das ganze Gebiet Überblicken kann.

Auch diesmal, mit Musik im Ohr und Sonnenbrille auf, ziehe ich dort meine Runde. Heute habe ich auch mal ein Hörbuch an, in dem es gerade um das Thema “ Dankbarkeit fühlen“ geht. Der Vorleser möchte mit mir eine DankbarkeitsiImagination machen. Also suche ich mir eine Bank, die gibt es dort auch, setzte mich entspannt drauf, schließe die Augen und lausche der Anleitung. Mit Fortschreitender Zeit wird mir doch warm, ich sitze in der Sonne.

Also entschließe ich mich, die Imagination im Gehen anzuhören. Es gelingt mir fast immer in die Imagination einzutauchen, nur wenige Gedanken oder äußerliche Umstände können mich ablenken. Aber ich schaffe es in eine Energie und Gefühl der absoluten Dankbarkeit zu kommen. Ich merke, dass dieses Gefühl der Dankbarkeit sich in meinen Körper überall verbreiten.

Doch dann denke ich an meine Freunde. Ich höre innerlich den Satz von Ihnen sagen: „Was du warst schon wieder nur Spazieren? Wieder im Naturschutzgebiet? Ist doch immer dasselbe!“

Anmerkung:  Ihr hört die Bewertung, welche ich mir durch diese Gedanken selber gebe? Bewertungen sind auch ein spannendes Thema. Eventuell schreibe ich dazu auch noch was. –

Ich denke drüber nach und laufe den Gedanken hinter her. Bis ich mich wieder entsinne, dass ich gerade in Dankbarkeit bade. Also bin ich Dankbar für die Gedanken. Klingt komisch aber hat sich gut und anders  angefühlt, während die Aussagen virtuell durch mein Kopf geistern.

Ich beobachte in der Energie meine Umgebung. Alles ist so im Stillstand, ich gehe sichtlich langsamer und habe ein ganz anderen Rhythmus beim gehen. Ich merke, es ist nicht das gleich wie bei der gestrigen Runde. Es ist aus meiner Wahrnehmung heraus irgendwie anders.

Da ist es mir noch mal Bewusst geworden, es ist Abhängig mit welchen Gedanken und Gefühlen, in welcher Stimmung und in welcher Wahrnehmung ich spazieren gehe. Nicht das ich es theoretisch schon weiß und in der Vergangenheit schon nicht erlebt habe, doch leider vergesse ich es durch mein Alltag gerne.  Wenn mir das Bewusst ist, und ich entscheide, wie ich morgen Spazieren gehen möchte, dann kann auch das scheinbar immer Gleiche auch ganz anders sein.

Kurz vor meinem zu Hause gehe ich an der besagten Tankstelle vorbei und lese den Spruch „Fußball mal anders“. Ja das passt und ich bin motiviert und freue mich diesen Text zu schreiben.

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